2007 insgesamt 956 Exemplare verkauft

22. Februar 2008 at 19:16 | In Allgemein | 3 Comments

Im Zeitalter der Quote und Reichweiten-Messung eine Meldung dazu vom Buchmarkt: Heute kam ein Brief von meinem Lektor bei UVK, Rüdiger Steiner: 956 Exemplare wurden vom Lehrbuch „Journalistik“ im Jahr 2007 verkauft (also in den ersten vier Monaten). Das freut uns sehr. Wissen wir doch, dass es inzwischen eine Menge Fachbücher zu Medien und Journalismus gibt – und Studierende im digitalen Zeitalter ja angeblich nicht mehr so viele Bücher lesen (was ich eigentlich bezweifle).

Doch was sagt uns diese Zahl? – Wie immer bei Reichweiten ;-), ist eine Einordnung nur durch Vergleichszahlen möglich. Leider kenne ich die aber nicht von der Konkurrenz, sondern nur von meinen eigenen Büchern: Das Praxis-Lehrbuch „Internet-Journalismus“ wurde im ersten Jahr 1998 insgesamt 1178 Mal verkauft (in acht Monaten) – im Boomjahr 2000 sogar 2137 Mal. Aber das ist wohl eher eine Ausnahme. Meine Dissertation „Ressort, Sparte, Team“ gönnten sich im ersten Jahr 2002 gerade mal 165 Käufer.

Für die Bestseller-Liste reicht das alles nicht. Zum Trost: Bei Amazon wird die „Journalistik“ auf Verkaufsrang 106.212 geführt. Eigentlich fast gleich hinter der „Einführung in den praktischen Journalismus“ von Walther von La Roche (28.268) :-).

Rezension von Thomas Mrazek im BJV report

22. Februar 2008 at 18:45 | In Rezensionen | Leave a Comment

Als „missachtete Disziplin“ bezeichnet der Münchner „Netzjournalist“ Thomas Mrazek die Journalistik. Wahrscheinlich war er selbst ein wenig geplagt durch sein Studium der Kommunkationswissenschaft (1991-98) an der LMU ;-). Aber hauptsächlich meint er natürlich die Journalisten, welche jungen Menschen, die Journalisten werden wollen, immer noch raten, irgendwas zu studieren – bloß nicht Kommunikationswissenschaft oder Journalistik. In seiner Rezension des Lehrbuchs für das Verbandsblatt „BJV report“ des Bayerischen Journalisten-Verbands weist Mrazek zu Recht darauf hin, dass wir in der Branche noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Auch wenn ich das Lehrbuch natürlich nicht dazu geschrieben habe, um die alten Ignoranten umzustimmen, meint Mrazek immerhin: „Der Professor zeigt mit seinem Lehrwerk den vielerorts noch unterschätzten Wert dieser berufsorientierten wissenschaftlichen Disziplin für die Weiterentwicklung unseres Berufes.“ Und: „Wer theoretisch fundiert über den Journalismus nachdenken möchte, wird zumindest in einigen Kapiteln (Beispiel: „Aktuelle Debatten der Journalistik“) an diesem Wegweiser auch Gefallen und Anleitungen finden.“ Danke.

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.