Mehr über Journalismus nachdenken – nicht über Geschäftsmodelle. Und: Sich nicht hinter Paywalls einschließen

16. März 2010 um 11:07 | Veröffentlicht in Internet, Kapitel_7, Zeitung | Hinterlasse einen Kommentar

Der Chefredakteur des britischen Guardian, Alan Rusbridger, hat im Vorfeld zur Tagung “Journalism 2020″ in Wien zwei Interviews gegeben, die beide lesenswert sind: für diepresse.com und derstandard.at.  Er verteidigt noch einmal die Position, dass Paid Content im Internet den Journalismus zerstören würde: “Ich denke, die einzige Hoffnung für den Journalismus ist es, sich nicht hinter Bezahlmauern („Pay Walls“) einzuschließen. Dies zerstört genau jenes neue Potenzial, das der Journalismus heute hat.” Und: “Es geht darum, mehr über den Journalismus nachzudenken als über Geschäftsmodelle.” Viele deutsche Chefredakteure sehen das genau umgekehrt. Mein Eindruck von Tagungen und Diskussionen mit Chefredakteuren in den vergangenen Monaten: Der starre Blick auf Geschäftsmodelle blockiert das Nachdenken über Innovationen im Journalismus.

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