Interview zum „Zeitungssterben“

22. November 2012 um 12:07 | Veröffentlicht in Kapitel_4, Kapitel_7, Qualität, Zeitung | Hinterlasse einen Kommentar

Heute ist ein Interview mit mir in der Main-Post, Würzburg, zum „Zeitungssterben“ erschienen: „Medienwissenschaftler Klaus Meier sieht keinesfalls schwarz für die Tageszeitung“, heißt es. Meier: „… Wenn der Markt hier versagt, für eine für die Demokratie so wichtige Institution wie den Journalismus, da müssen wir überlegen, wie der Staat eingreifen kann. Ich plädiere nicht dafür, die Verlage direkt zu unterstützen. Wir müssen aber Wege finden, wie wir qualitätsvollen Journalismus öffentlich unterstützen können – mit politischer Unabhängigkeit. In Nordrhein-Westfalen gibt es Pläne für eine NRW-Journalismus-Stiftung zur Förderung journalistischer Vielfalt, die an recherchierende Journalisten Stipendien vergibt oder Redaktionen eine Recherche ermöglicht, die andernfalls nicht finanzierbar wäre. Das ist natürlich noch Zukunftsmusik. Aber es wird das große Thema sein in den nächsten Jahren. Darüber muss unsere Gesellschaft sprechen.“ Der Leitartikel von Chefredakteur Michael Reinhard zum gleichen Thema ist lesenswert: „Die Tageszeitung ist gut und stark“.

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